Teammediation

Zielgruppe:
Geschäftsleitung, Teammitglieder und Mitarbeiter einzelner Abteilungen, deren Arbeit durch anhaltende Konfliktsituationen beeinträchtigt oder blockiert wird

Ziel:

Stabilisierung bzw. Verbesserung der Teambeziehung, Übernahme von Verantwortung und Erarbeitung von nachhaltigen Konfliktlösungen, Verbesserung des Betriebsklimas

Inhalt:
Erklärung der Rahmenbedingungen, Themensammlung, Bedürfnis- und Interessenklärung, Kreative Ideenfindung, Bewertung der Lösungsoptionen, schriftliche Mediationsvereinbarung

Methodik:
Empathische Kommunikation, Visualisierung durch Moderationskarten im Plenum, Kartenabfrage, Gruppenarbeit, Feedbackrunden; Transformativer Mediationsansatz (ITMH-Institut München, Mediator GmbH Oldenburg/Universität Oldenburg)



Beschreibung im Detail

Mediation bedeutet Vermittlung und ist ein Verfahren, bei dem Konflikte eigenverantwortlich mit Unterstützung eines Mediators gelöst werden. Wenn die Effektivität und die Freude an der Arbeit wegen andauernder und belastender Konfliktsituationen spürbar beeinträchtigt werden, ist die Team-Mediation eines Konflikts von großem Nutzen. Das gilt für „heiße“ bzw. aktuell brisante Konflikte wie für „kalte“ bzw. schwelende Konflikte. Und es gilt insbesondere für die Arbeit in Matrixorganisationen, in denen oft durch unzureichenden Informationsaustausch Konflikte entstehen, die viel Zeit und Energie kosten.

Als Teilnehmer einer Mediation kommen sowohl die Mitarbeiter einer Abteilung in Frage, die Teammitglieder von Projektgruppen als auch die Geschäftsleitung. Vorausgesetzt, sie sind in die Konfliktsituation involviert und wünschen sich, konstruktiv an einer Lösung mitzuwirken.

Das Ziel der Teammediation ist, die Betroffenen darin zu unterstützen, eigenver- antwortlich an einer win-win-orientierten Lösung mitzuwirken und die Beziehung untereinander zu stabilisieren. Damit wird zugleich die Grundlage für eine neue Kommunikationskultur gelegt, eine Kultur, die zu gegenseitiger Achtung führt, die Zusammenarbeit fördert und sich konkret in einer Verbesserung des Betriebsklimas und der Betriebsergebnisse niederschlägt.

In der  Team-Mediation werden individuelle Lösungen im direkten Gespräch mit den Konfliktpartnern entwickelt. Der Mediator von Teamco unterstützt dabei die Bereitschaft, gemeinsam einen erweiterten und maßgeschneiderten Lösungsansatz zu finden. Die Mediation ermöglicht einen beziehungs- und imageschonenden Weg, der schneller, kostengünstiger und nachhaltiger ist als die üblichen Verfahren zur Bearbeitung von Konflikten. Die Team-Mediation erfolgt im Rahmen eines strukturierten Verfahrens, in dem der Konflikt in 6 Phasen unter Berücksichtigung von 5 Gütekriterien bearbeitet wird.

Der Ansatz der Transformativen Mediation von Teamco geht zusätzlich noch verstärkt auf die Beziehungsebene ein, um anschließend auf der Sachebene gute und schnelle Lösungen erarbeiten zu können. Jeder Teilnehmer erhält den Raum, sich mitzuteilen und verstanden zu werden. Der Mediator klärt mit allen die Bedürfnisse bzw. Interessen und motiviert die Teilnehmer auch, entstandene Irritationen als Ich-Botschaften zu formulieren. Gespräche werden plötzlich leichter und neue, bislang nicht angedachte Lösungen werden möglich. Erreicht wird dies über empathische Kommunikation, Visualisierung durch Moderationskarten, Kartenabfrage, Gruppenarbeit und Feedbackrunden.

Grundlage des Verfahrens von Teamco sind die qualitätssichernden Standards für Mediatoren, die von der MEDIATOR GmbH in Zusammenarbeit mit der Universität Oldenburg entwickelt wurden.